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Am 14. Juli 2002 riefen Diakonie und Caritas aus Baden-Württemberg zu einer gemeinsamen Protestaktion auf.
Nahezu 4000
Menschen aus Altenpflegeheimen, Sozialstationen, Beratungsstellen und anderen Einrichtungen der Altenhilfe aus ganz Baden-Württemberg nutzten diese Gelegenheit um ihrer seit Jahren angestauten Wut über die immer schlechter
werdenden Verhältnisse in der Altenpflege Luft zu machen. Auch Einrichtungen unseres Arbeitskreises waren dabei.
Mit Transparenten, Trillerpfeifen, Ratschen und Megaphonen protestierten Altenpflger/innen Seite an Seite
mit Heim- u. Pflegedienstleitungen, sowie Mitarbeiter/inne aus Hauswirtschaft, Beschäftigungstherapie, Haustechnik, Verwaltung und Küche gemeinsam in Stuttgart gegen die derzeitige unbefriedigende Situation in der Altenhilfe.
Der ca. einstündige Marsch endete mit einer Kundgebung auf dem Schillerplatz. Hier wurden u.a. unterschiedliche Statements zum Thema Altenpflege von Vertretern der Caritas, Diakonie, Ärzteverbänden und
Mitarbeitervertretungen abgegeben. Die Teilnahme der politischen Seite, die sich den Protestlern eigentlich stellen wollten blieb jedoch gänzlich aus. Zum Teil hielten es die Politiker/innen nicht einmal für nötig sich zu
entschuldigen oder hatten plötzlich “Wichtigeres zu tun”.
Die große Anzahl der Demonstranten, aus allen Bereichen der Altenhilfe zeigte durch diese Aktion zum ersten Mal seit dem Inkrafttreten der Pflegeversicherung
öffentlich Geschlossenheit und Protestwille.
Wir hoffen dass diese Demonstration dazu beiträgt, die Arbeitsbedingungen in der staionären und ambulanten Altenhilfe endlich wirksam zu verbessern.
Bilder von der Demo
Presseinfo
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